KI-Agenten lassen sich nach ihrer Funktion und ihrem Einsatzkontext in verschiedene Typen einteilen. In der Praxis unterscheiden sie sich vor allem darin, welche Aufgaben sie übernehmen, wie eigenständig sie handeln und wie tief sie in Prozesse integriert sind.
Eine häufige Kategorie sind Assistenz- und Analyseagenten. Sie unterstützen Mitarbeitende, indem sie Informationen recherchieren, strukturieren, zusammenfassen oder auswerten. Typische Beispiele sind Reporting-Agenten, Markt- oder Wettbewerbsanalysen sowie interne Wissensassistenten. Diese Agenten treffen in der Regel keine eigenständigen Entscheidungen, sondern liefern fundierte Entscheidungsgrundlagen.
Davon abzugrenzen sind Automatisierungsagenten, die konkrete Prozessschritte selbstständig ausführen. Dazu zählen etwa Agenten für Dokumentenverarbeitung, Datenpflege, Angebotsvorbereitung oder standardisierte Prüfprozesse. Sie arbeiten regelbasiert innerhalb definierter Leitplanken und sind eng in bestehende Systeme integriert.
Eine weitere Kategorie sind Entscheidungsunterstützungsagenten. Diese Agenten analysieren komplexe Datenlagen, erkennen Muster oder Abweichungen und geben Handlungsempfehlungen ab, etwa in Einkauf, Planung oder Risikobewertung. Die finale Entscheidung bleibt meist beim Menschen, wird jedoch durch KI deutlich fundierter und schneller vorbereitet.
Welche Art von KI-Agent sinnvoll ist, hängt stark vom konkreten Anwendungsfall ab. Im Rahmen der KI-Potenzialanalyse analysieren wir gemeinsam, welche Anwendungsfälle in Ihrem Unternehmen den größten Mehrwert stiften und entwickeln auf dieser Basis maßgeschneiderte Lösungen.


